Sie befinden sich aktuell in den Johannes Hampels Blog Blog-Archiven für den folgenden Tag 8.2.2010.
- 60 Jahre Bundesrepublik Deutschland (9)
- Antike Welt (26)
- Aufsteigerrepublik (12)
- Berlin (61)
- Berliner Volksentscheide (15)
- Blogroll (26)
- Bundestag (19)
- CDU umdenken (92)
- Deutschland (56)
- Die neuen Deutschen (7)
- Die verlorenen Söhne (14)
- Die zusammenwachsende Stadt (22)
- Europa (61)
- Europawahlen 2009 (6)
- Fahrrad (102)
- Finanzmaus (24)
- Frauen und Männer in der Politik (12)
- Freiheit (22)
- Friedrichshain-Kreuzberg (56)
- Gröbenufer (4)
- Integration (62)
- JüL - Jahrgangsübergreifendes Lernen (2)
- Jugendgewalt (5)
- Kandidatenwacht 084 (53)
- Kleine italiänische Reise. (2)
- Leitbild Lernende Volkspartei (24)
- Meine innige Freude (21)
- Musik (32)
- Opel retten? (15)
- Persönliches (42)
- Politik im Internet (11)
- Politikmaus (3)
- Politische Kommunikation (36)
- Positive Kommunikation (13)
- Religionen (23)
- Rosa Luxemburg (10)
- Russland (14)
- Schwarz-grünes Bündnis? (4)
- Shared Space - der Gemeinsame Raum (8)
- Sprachen (12)
- Systemfrage (17)
- Verantwortung (16)
- Welt (24)
- Wie wir Kinder erziehen wollen (98)
- 9.3.2010: Wellen in München
- 9.3.2010: Lernwille, Selbstverantwortung, Toleranz, Höflichkeit
- 8.3.2010: Bisogna ridare valori ai giovani
- 8.3.2010: Brauchen wir die Frauenpartei?
- 7.3.2010: Wer "macht" die Eingliederung? Staat, Schule oder Familie?
- 7.3.2010: Die Bürger sind gefordert: 8 km Autobahn oder gebauter Sinn?
- 6.3.2010: Werden wir allmählich kulturelle Neandertaler?
- 6.3.2010: Stasi-Methoden erkennen - Stasi-Methoden benennen!
- 5.3.2010: Lerne und arbeite!
- 5.3.2010: Travailler, travailler, bousculer les habitudes ...
Blogroll
- ADFC Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Berlin
- Als Autor bei Freie Welt.net
- Artemis Quartett
- Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg
- Chamisso Akademie
- Die neuen Deutschen
- Fanny-Hensel-Grundschule
- Johannes Hampel und die Geige
- Johannes Hampel's Blog bei Barack Obama
- Rad-Spannerei. Fahrradblog aus der Heimat
- Sängerin Irina Potapenko
- Youtube
- März 2010
- Februar 2010
- Januar 2010
- Dezember 2009
- November 2009
- Oktober 2009
- September 2009
- August 2009
- Juli 2009
- Juni 2009
- Mai 2009
- April 2009
- März 2009
- Februar 2009
- Januar 2009
- Dezember 2008
- November 2008
- Oktober 2008
- September 2008
- August 2008
- Juli 2008
- Juni 2008
- Mai 2008
- April 2008
- März 2008
- Februar 2008
- Januar 2008
- Dezember 2007
- November 2007
- Oktober 2007
- September 2007
Archive für 8.2.2010
Fehlanzeige: Hofberichterstattung
8.2.2010 von admin.
Trotz meiner Liebe zur alten Welt der Märchen vermisse ich zwei unvermeidliche Gestalten der Paläste und Prunkstätten nicht: den Hofberichterstatter und den Schmeichler. Berlins Journalisten, Berlins Tageszeitungen liefern - so meine ich - einen weitgehend unparteiischen Blick auf die Realität. Sie sind keinem Lager, keiner Partei eindeutig zuzuordnen. Dass etwa die Springer-Presse von vorneherein CDU-freundlich sei, trifft heute nicht mehr zu - sofern es denn je zutraf.
Ein schönes Beispiel: die Berliner Morgenpost heute S. 14. Ein Bericht von Stefan Schulz. Zur Erinnerung: Mindestens seit 2004 (!) diskutieren die Fraktionen des Berliner Abgeordnetenhauses schon über eine Vergrößerung des Senats, eine Vergößerung der Bezirksämter. Aber sie können sich nicht einigen. Dass 149 Abgeordnete für einen Stadtstaat reichlich bemessen sind, zumal ja noch der ganze Aufwand der Bezirksvertretungen, der berühmten BVV, hinzukommt, wird kaum jemand leugnen.
Aber wer wollte von den Abgeordneten den Mut erwarten, die eigenen Ansprüche, die eigenen Posten samt Apanage zurückzuschneiden? Etwa im Gegenzug zu einer Umwandlung in ein “Vollzeitparlament”? Etwa im Gegenzug zur Schaffung eines aufgestockten Senats?
Dadurch würden sich die Parteien eines Teils ihrer Macht, ihrer Einflussmöglichkeiten berauben.
Und nun geschieht wieder einmal das, was in der Berliner Landespolitik oft zu beobachten ist: Statt beizeiten Entscheidungen zu treffen, werden brisante Themen in einer Art Umlaufverfahren wieder und wieder besprochen - “Vormerken zur Wiedervorlage”. Die Parteien tun einander und sich selbst nicht weh. In 5 Jahren waren die Fraktionen des Abgeordnetenhauses nicht imstande, ein insgesamt eher überschaubares Thema wie die Vergrößerung des Senats und die Verkleinerung des Parlaments streitig oder auch schiedlich zu regeln. Die Dinge werden hin- und hergeschoben.
Es entsteht für den Außenstehenden der Eindruck der Spiegelfechterei. Und so vergeht wenigstens die Zeit! Und der unparteiische Journalist Stefan Schulz schreibt, was in unserer Stadt die Journalisten öfter zu schreiben Anlass haben: “SPD und CDU schieben sich jetzt gegenseitig die Verantwortung dafür zu.” Eine treffende Analyse, so scheint mir, die man immer wieder zitieren könnte.
Ich meine: Not tut der Berliner Landespolitik ein neuer Geist. Ein kräftiger Windhauch von draußen! Das Hin- und Herwälzen von Dauerbrennern ermüdet die Bürger. Wo sind die Masterpläne? Wo sind die Leitbilder? Wo sind die Wagnisse?
Parlamentarier aller Fraktionen! Ermannt euch! Wir warten!
Geschrieben in Berlin | Keine Kommentare »
Der Märchengeiger kam
8.2.2010 von admin.
Ein schönes Erlebnis war für mich gestern die Märchen-Erzählstunde in der Keramikwerkstatt bei Eva Trenz-Diakité. Noch 1 Stunde vorher wusste ich nicht genau, wie ich das Märchen “Der Kaiser und der Rossknecht” erzählen sollte. Zu Beginn spielten Ira, Wanja und ich unseren alten Dauerbrenner “Der dreiköpfige Drache”. Dann war ich dran! Der Märchengeiger kam!
Das Motiv entnahm ich der alten spanischen Märchensammlung “El Conde Lucanor” von 1335, über das ich aus dem Internet Kunde erhalten hatte. Doch kannte ich nur den Titel und ein Motiv. Eine Inhaltsangabe, geschweige denn ein Text lagen mir nicht vor.
Ich hatte mir also kaum mehr als folgendes zurechtgelegt:
Der Kaiser von Spanien ist krank. Das ganze Land leidet. Keiner kann helfen: kein Weiser, kein Arzt, kein Gaukler oder Spielmann. Ganz zuletzt kommt ein Rossknecht, der die rechten Worte trifft. Der Kaiser wird wieder gesund, der Rossknecht verwandelt sich in einen Prinzen und heiratet die Prinzessin.
Das alles kleidete ich in allerlei Einfälle und Melodien, die ich mit der Geige spielte. Während des Spielens überlegte ich mir schon die nächsten Erzählschritte. Die Kinder warfen immer wieder Fragen, Zwischenrufe und Einfälle ein - ich verflocht alles in ein buntes Ganzes.
Und so entfaltete sich das ganze bunte Märchenland … Nachher saßen wir noch bei guten Plaudereien, Gesprächen und einem Topf Borschtsch zusammen.
Danke an alle - insbesondere an Eva, Ira und Wanja! Und an alle großen und kleinen Zuhörerinnen und Zuhörer! Es war ein schönes Gemeinschaftswerk!
Auf dem Foto von links nach rechts: Eva Trenz-Diakité, der Märchengeiger, Irina Potapenko, Wanja Hampel
Geschrieben in Meine innige Freude | Keine Kommentare »