Archive for Februar 2nd, 2011

Vor dem Schwimmen gründlich duschen! Hallenbäder ausreichend belüften! Genügend Frischwasser zuführen!

Mittwoch, Februar 2nd, 2011

prinzenbad_06052008.jpg Vor dem Schwimmen soll man gründlich duschen! Warum? Der Chef des Umweltbundesamtes, Jochen Flasbarth, weiß es:

Allergiker – Asthma-Risiko durch Babyschwimmen – Wissen – sueddeutsche.de
UBA-Chef Jochen Flasbarth forderte die Bevölkerung dazu auf, vor dem Schwimmen immer gründlich zu duschen. Nicht nur durch Urin, sondern auch durch Schweiß, Kosmetika und Hautschuppen entstünden die wahrscheinlich gesundheitsgefährlichen Flüssigkeiten und Gase.

Von den Hallenbadbetreibern verlangt Flasbarth genügend Frischwasserzufuhr und eine ausreichende Belüftung.

Im Umweltbundesamt laufen derzeit Messungen, um die Höhe der gefährlichen Dosis der asthmaverdächtigen Substanz zu ermitteln.

Bild: Duschen im Prinzenbad, Friedrichshain-Kreuzberg

Ökobilanz des Bezirks durch Verhaltensänderung aufbessern!

Mittwoch, Februar 2nd, 2011

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Überschwemmungen, Brandsätze, CO2-schleudernde Brände, Stromverbrauch durch laute Musik, anreisende Krawall-Touristen aus dem Ausland, anreisende Polizisten aus dem Inland – gerade in diesen Stunden wird uns die Ökobilanz in Friedrichshain-Kreuzberg auf Jahre hinaus versaut.

Eine sinnvolle Umweltschutzpolitik findet in Friedrichshain-Kreuzberg (derzeit?) nicht statt. Statt Fahrradspuren auf den Straßen anzulegen und Friedrichshain-Kreuzberger Bügel zu montieren, werden Hunderttausende Euros durch die Rechtsbrecher in umweltbelastende Aktionen umgelenkt.

Was tun?

Ich meine: Als Buße für die in diesen Stunden begangenen Umweltsünden sollten alle umweltliebenden Friedrichshain-Kreuzberger noch mehr das Auto stehen lassen, mehr zu Fuß gehen, mehr Fahrrad fahren! Dazu fordert auch der Präsident des Umweltbundesamtes, Jochen Flasbarth auf:

Fahrzeug zumeist im Kurzstreckeneinsatz: Auto öfter stehen lassen | autogazette.de das Auto Magazin
«Mehr als 50 Prozent der Fahrten mit dem Pkw führen weniger als fünf Kilometer weit. Das ist eine Entfernung, die man auch mit dem Fahrrad, zu Fuß oder mit dem öffentlichen Nahverkehr zurücklegen kann», sagte Flasbarth der Nachrichtenagentur dpa. «Jeder Einzelne kann hier etwas für die Umwelt tun.»

Unser Bild zeigt die neuesten herrlichen Friedrichshain-Kreuzberger Bügel vor einer Friedrichshain-Kreuzberger Schule – wartend, wartend auf tausende Nutzerinnen und Nutzer!

Politik der überfluteten Wohnung (oder der verbrannten Erde?)

Mittwoch, Februar 2nd, 2011

010220113051.jpg“Das Tal den Bewässerern, die die Nachbarwohnungen überfluten”. Sprengung der Brücken, Einreißen der Treppenhäuser, Überflutung der Nachbarhäuser – das ist die Politik der verbrannten Erde, wie sie über die deutschen Nationalsozialisten aus den letzten Monaten des Krieges berichtet wird. Lest die Nachrichten von der Front:

In der Frankfurter Allee greifen Autonome die Polizei an. Die Bewohner des linken Hausprojekts selbst haben sich in eine Wohnung des dritten Stocks zurückgezogen – und zuvor das Haus von innen zerstört. 

Die taz berichtet’s getreulich als serviler Frontberichterstatter. “Dem Feind überlassen wir unser Land nur im Zustand der Zerstörung.” WASSER MARSCH!

Der begnadetste Selbstdarsteller von allen, Herr Hans-Christian Ströbele MdB,  nutzt dieses lächerliche, gleichwohl teure und brandgefährliche Spektakel zu einer seiner grandiosen Selbstinszenierungen. Thema seines Stückes: “Ich, Ströbele“. Spannendes, lustiges, teures steuerfinanziertes  Theater!

Live-Ticker zur Räumung der “Liebig 14″: Warmes Essen für die Demonstranten – taz.de
Auch Stöbele (Grüne) versucht es weiterhin. Der taz sagte er: “Sobald es möglich ist, will ich da rein. Es hat sich in der Vergangenheit gezeigt, dass alles ein bisschen sanfter zugeht, wenn ich dabei bin.”

Unsere Bezirksgrünen, sich sonnend in der satten Mehrheit, die sie haben, schieben noch schnell die ganze Schuld auf den rot-roten Senat: “Der Senat hätte mehr tun müssen!” Lest und lacht selbst:

„Der Senat hat den Bezirk bei der Suche nach Ersatzobjekten im Regen stehen lassen“, sagt Fraktionssprecher Daniel Wesener (Grüne). Der Bezirkspolitiker erneuerte die Forderung, dass auch in der Berliner Innenstadt Platz für Hausprojekte und alternative Wohnformen sein müsse. „Das Wohnprojekt Liebig 14 ist ein Symbol für unseren bunten Bezirk und die Geschichte Friedrichshains“, sagt Schulz.

Das ist Unsinn. Den rot-roten Senat trifft keine Schuld. Mitverursacher der heillosen Lage ist zweifellos das grün geführte Bezirksamt durch seine unterwürfige, servile Liebedienerei gegenüber den Rechtsbrechern.

Groteskes, lachhaftes Theater! Absolute Verschwendung von Steuergeldern, von Ressourcen, Pseudo-Politik wie so viel, was hier im Bezirk, hier in Berlin dem nur mäßig belustigten Zuschauer&Steuerzahler geboten wird! Man wird Berlins Politik erst verstehen, wenn man weiß, dass sie im Grunde nur aus dem Zu- und Abdrehen von Geldhähnen besteht.

Es gibt offenbar immer noch viel zu viel staatliches Geld in Berlin!

Meine Bitte:

Wasserhahn zudrehen!

Geldhahn zudrehen!

L 14 räumen!

Rechtsstaat durchsetzen!