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	<title>Armes Kreuzberger Blog</title>
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		<title>&#8220;Konditionalität der Hilfe&#8221; &#8211; das Samariterdilemma</title>
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		<pubDate>Wed, 22 May 2013 20:57:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Europäische Union]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Der Wirtschafts-Nobelpreisträger James M. Buchanan prägte den Begriff &#8220;Samariter-Dilemma&#8221;. Er meinte damit, dass ein Akt selbstloser Hilfe für den Beschenkten, dem aus einer Notlage geholfen wird, langfristig eher schadet als nützen kann, da der Empfänger dazu verführt wird, sich auf gewährte Hilfen mehr und mehr auszuruhen, statt auf eigenen Beinen zu stehen. Insbesondere die [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://johanneshampel.online.de/wp-content/uploads/2013/03/2013-03-24-10.54.58.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-3829" alt="2013-03-24 10.54.58" src="http://johanneshampel.online.de/wp-content/uploads/2013/03/2013-03-24-10.54.58-300x225.jpg" width="300" height="225" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Wirtschafts-Nobelpreisträger James M. Buchanan prägte den Begriff &#8220;Samariter-Dilemma&#8221;. Er meinte damit, dass ein Akt selbstloser Hilfe für den Beschenkten, dem aus einer Notlage geholfen wird, langfristig eher schadet als nützen kann, da der Empfänger dazu verführt wird, sich auf gewährte Hilfen mehr und mehr auszuruhen, statt auf eigenen Beinen zu stehen.</p>
<p>Insbesondere die derzeit den Banken und den hochverschuldeten Staaten gewährten Finanzhilfen (ESM, EFSM, SMP, SKAS-Vertrag) werden häufig als sittlich gebotener Akt der Nächstenliebe unter befreundeten Staaten, als aus dem Gebot der Solidarität erwachsende Verpflichtung der reichen Staaten gedeutet. Wer es daran fehlen lasse, handle unsolidarisch und kaltherzig.</p>
<p>&#8220;Ihnen ist das Schicksal der hungernden Arbeitslosen in Griechenland EGAL!&#8221; So sinngemäß eine empörte Katrin Göring-Eckardt gegen Bernd Lucke bei Frank Plasberg in der Kombattanten-Show Hart aber fair.</p>
<p>Was meint Jesus mit seinem Gleichnis vom Samariter? Lies dazu noch einmal das Lukas-Evangelium 10,25-37!</p>
<p>Die Erzählung ist glasklar:<br />
1) Der Samariter folgt aus freien Stücken einer Regung des Herzens und nicht aufgrund einer vertraglichen Beziehung.<br />
2) Der Mann, der unter die Räuber fiel, ist zufällig und ohne eigenes Verschulden in die Not geraten.<br />
3) Die Hilfe des Samariters wird ohne Auflagen gewährt. Die Samariterhilfe ist ohne &#8220;Konditionalität&#8221;.<br />
4) Die Hilfe des Samariters erfolgt ohne die Erwartung einer Gegenleistung.<br />
5) Sie ist einmalig und beschränkt sich auf die besondere Notlage.<br />
6) Sie wird nicht zum Dauerzustand.<br />
7) Es herrschte vor der Nothilfe  keine persönliche Beziehung zwischen dem Samariter und dem Opfer.</p>
<p>Keines der 7 Merkmale trifft auf den Euro-Rettungsfonds zu.</p>
<p>Für ESM, EFSM, SMP und SKS gilt:</p>
<p>1) Die Geberländer zahlen aus Nützlichkeitserwägungen in die verschiedenen Fonds ein.<br />
2) Die Empfängerbanken und -Länder sind nicht zufällig, sondern vor allem durch eigenes Verschulden in die Not geraten.<br />
3) Die Hilfe der Euro-Rettungsfonds wird mit Auflagen gewährt. Die Euro-Hilfe wird mit &#8220;Konditionalität&#8221; gewährt.<br />
4) Die Hilfe der Euroretter erfolgt in Erwartung einer Gegenleistung, also einer Rückzahlung.<br />
5) Sie ist nicht einmalig und beschränkt sich nicht auf die besondere Notlage.<br />
6) Sie wird zum jahrelang anhaltenden Dauerzustand.<br />
7) Es herrschte bereits vor der Nothilfe eine institutionelle Beziehung zwischen dem Helferland und dem Opferland.</p>
<p>Ergebnis:</p>
<p>Die Eurorettungspolitik, die eine Bankenrettungspolitik und eine Staatenfinanzierungspolitik ist, erfüllt kein einziges der Merkmale, die auf den barmherzigen Samariter zutreffen. Sie ist rein pragmatisch zu sehen, sie hat keinerlei tiefere sittliche Bedeutung.</p>
<p>Jede Bezugnahme auf sittliche oder gar religiöse Gebote bei der aktuellen Finanzmarktstabilisierungspolitik ist fehl am Platze. Die Vorwürfe der unsolidarischen Kaltherzigkeit greifen ins Leere. Es geht für alle Beteiligten ausschließlich um Nutzenmaximierung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bild:</p>
<p>Ev. Johannesstift, Spandau, Samariterbrunnen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Samaritan%27s_dilemma">Samaritan&#8217;s dilemma &#8211; Wikipedia, the free encyclopedia</a>.</p>
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		<title>&#8220;Staat, führe uns auf gute Weide!&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 22 May 2013 15:09:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verantwortung]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Die Erwartung an den Staat bedeutet, daß man von allen anderen ( = Staat) erwartet, statt von sich selber. Jeder hängt am anderen in einem falschen Gefühl von Sicherheit, denn man hängt nicht weniger in der Luft, wenn man mit zehntausend anderen hängt. Nur merkt man seine Unsicherheit nicht mehr. Die zunehmende Erwartung an [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://johanneshampel.online.de/wp-content/uploads/2013/05/2013-05-20-13.57.00.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-4233" alt="2013-05-20 13.57.00" src="http://johanneshampel.online.de/wp-content/uploads/2013/05/2013-05-20-13.57.00-300x225.jpg" width="300" height="225" /></a></p>
<blockquote><p>&nbsp;</p>
<p>Die Erwartung an den Staat bedeutet, daß man von allen anderen ( = Staat) erwartet, statt von sich selber. Jeder hängt am anderen in einem falschen Gefühl von Sicherheit, denn man hängt nicht weniger in der Luft, wenn man mit zehntausend anderen hängt. Nur merkt man seine Unsicherheit nicht mehr. Die zunehmende Erwartung an den Staat ist kein gutes Symptom, es will nämlich bedeuten, daß das Volk auf dem besten Weg ist, zur Schafherde zu werden, welche immer von den Schäfern erwartet, auf gute Weide getrieben zu werden. Bald wird der Schäferstab zur eisernen Rute, und die Schäfer verwandeln sich in Wölfe.</p></blockquote>
<p>So schrieb es der große Schweizer Carl Gustav Jung 1945 über uns Deutsche in seinem hellsichtigen Aufsatz &#8220;Nach der Katastrophe&#8221;.</p>
<p>Die Abgabe der Verantwortung für das eigene Leben an die Politik und an den Staat, das kindliche Vertrauen der Massen in die politische Führung erkennt er als eine der Hauptursachen für die Katastrophen des 20. Jahrhunderts.</p>
<p>Zitiert nach:</p>
<p>Das C. G. Jung Lesebuch. Ausgewählt von Franz Alt. Walter Verlag, Solothurn und Düsseldorf, 7. Auflage 1994, S. 221-250, hier S. 229-230</p>
<p><a href="http://www.cgjung.de/cgj">Jung, C. G. Gesammelte Werke und andere Schriften &#8211; www.cgjung.de</a>.</p>
<p>Bild: Saftiges Weideland, gesehen auf einer Fahrradtour durch die Mark Brandenburg zwischen Müncheberg und Trebnitz auf dem Europaradweg R1. Aus eigener Kraft erreicht!</p>
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		<title>Türkei neu erzählen! Deutschland neu erzählen! Familie neu erzählen!</title>
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		<pubDate>Tue, 21 May 2013 09:42:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Mütter! Sind's die Mütter doch!]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>

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		<description><![CDATA[So liebe Landsleute/Vatandaşlar, heute abend kucken wir um 20.15 Uhr aber SAT.1! Ausgestrahlt wird der Film: Almanya &#8211; Willkommen in Deutschland. Türkei neu erzählen! Deutschland neu erzählen! Familie neu erzählen! Schaut euch diesen großartigen Film an! Da findet ihr noch ein glasklares Bekenntnis zur eigenen Herkunft, zur eigenen Familie, zum  eigenen Heimatland! &#8220;Der deutsche Pass [...]]]></description>
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<p class="MsoNormal"><a href="http://johanneshampel.online.de/wp-content/uploads/2013/05/2013-05-05-13.47.06.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-4224" alt="2013-05-05 13.47.06" src="http://johanneshampel.online.de/wp-content/uploads/2013/05/2013-05-05-13.47.06-300x225.jpg" width="300" height="225" /></a></p>
<p class="MsoNormal">So liebe Landsleute/<span class="st">Vatandaşlar</span>, heute abend kucken wir um 20.15 Uhr aber SAT.1! Ausgestrahlt wird der Film: Almanya &#8211; Willkommen in Deutschland.</p>
<p class="MsoNormal">Türkei neu erzählen! Deutschland neu erzählen! Familie neu erzählen!</p>
<p class="MsoNormal">Schaut euch diesen großartigen Film an! Da findet ihr noch ein glasklares Bekenntnis zur eigenen Herkunft, zur eigenen Familie, zum  eigenen Heimatland! &#8220;Der deutsche Pass ist doch nur ein Stück Papier.&#8221;</p>
<p class="MsoNormal">Noch vor wenigen Jahrzehnten, etwa bis 1968, galt die Familie in Deutschland genau so viel sie wie unseren Almanya-Türken noch heute gilt, sofern sie nicht bereits durch das deutsche Sozialversicherungssystem verwöhnt und verdorben sind.</p>
<p class="MsoNormal">Die Familie, begründet in der Ehe zwischen Mann und Frau und im Mutter-Kind-Verhältnis, galt bis 1968 auch den Deutschen als die entscheidende soziale Sicherung, während heute die Mehrheit der Deutschen offenkundig dem STAAT und dem staatlichen SOZIALSYSTEM oder schlimmer noch der SOZIALPOLITIK<span style="mso-spacerun: yes;">  </span>diese Funktion zuschreibt.</p>
<p class="MsoNormal">Die Familie, also das Zusammenleben von mindestens zwei durch Abstammung verbundenen Generationen in einem Haushalt wird durch die Gesellschaft und die Sozialpolitik nach und nach planmäßig ersetzt und durch die utopischen Verheißungen der Sozialpolitik nach und nach abgeschafft. Baupolitik, Stadtplanung und Finanzpolitik werden auf die Bedürfnisse der jungen, allein oder zu zweit lebenden Berufstätigen zugeschnitten. Die Hochschätzung des unterscheidend Weiblichen, also des Mütterlichen, jahrtausendelang in fast allen Kulturen und Religionen gehegt und gepflegt, wird beseitigt, die &#8220;Nur-Mutter&#8221; wird nicht ernst genommen.</p>
<p class="MsoNormal">Folge: Die Versingelung der Bundesrepublik, die Abschottung der Generationen voneinander schreitet nachweisbar  voran. Bereits heute leben laut dem neuesten, dem achten Familienbericht der Bundesregierung nur noch 40% aller Berliner in Familien, während in den arg rückständigen Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg immerhin noch etwa 60% in Familien leben.</p>
<p class="MsoNormal"><span style="mso-spacerun: yes;">Der Staat soll durch geeignete Betreuungseinrichtungen die Fürsorge für die Alten jenseits der 65 und für die Kinder ab dem Alter von 2 Jahren möglichst weitgehend übernehmen, so dass möglichst alle arbeitsfähigen Frauen und alle arbeitsfähigen Männer der Wirtschaft möglichst bruchlos zur Verfügung stehen.  Sollte eine Frau oder ein Mann bewusst zugunsten der Fürsorge für die Älteren oder für die Kinder auf Berufstätigkeit verzichten, werden sie belächelt und verspottet. Denn eine Sprechblase lautet: &#8220;Gerade angesichts des demographischen Wandels kann  es sich die Volkswirtschaft nicht leisten, auf den Arbeitseinsatz aller arbeitsfähigen Frauen und aller Männer zu verzichten.&#8221;<br />
</span></p>
<p class="MsoNormal">Dieses kindliche, fast schon religiös zu nennende Vertrauen der Deutschen in den Homo oeconomicus, in den STAAT, in die POLITIK und in das vom STAAT verteilte GELD<span style="mso-spacerun: yes;">  halte ich für</span> ein Grundübel.</p>
<p class="MsoNormal">Der Film Almanya lehrt demgegenüber die zeitüberdauernde, überragende Bedeutung der Familie als der Keimzelle der Gesellschaft. Übrigens habe ich mit etlichen Männern gesprochen, die ganz offen sagen: &#8220;Erst dadurch, dass ich heiratete und Vater wurde, habe ich den Ausstieg aus der geradezu schicksalhaft vorgezeichneten Kriminalität geschafft.&#8221; Heirat und Vaterschaft sind also für sehr viele Männer ein wesentlicher, ja DER entscheidende Schritt zum Erwachsenwerden.</p>
<p class="MsoNormal">Die Familie, also das dauerhafte Zusammenleben von mindestens zwei durch Eltern-Kind-Abstammung verbundenen Generationen unter einem Dach, die unlösbare Eltern-Kind-Beziehung ist das große, das unverzichtbare Tragwerk jeder Gesellschaft, die noch ein Interesse an Selbsterhaltung hat. Die Schule lehrt ja derzeit ausschließlich die selbstbewusste frühe Einübung und das frühzeitige Ausüben von Sexualität als Selbstzweck. Familiengründung, Kindererziehung, Kochen, Hauswirtschaft und ähnliche olle Kamellen werden praktisch nicht mehr unterrichtet, stattdessen lernen die Mädchen und Jungen ab Klasse 6  Sex &#8211; pur und möglichst früh &#8211; sowie den sachgerechten Umgang mit Verhütungsmitteln &#8211; Motto: &#8220;Ich will&#8217;s romantisch &#8211; Mach&#8217;s mit!&#8221;</p>
<p class="MsoNormal">Ich meine dagegen, wir Eltern sollten die Kinder und Jugendlichen ermuntern und darauf hinerziehen, dass sie wieder vermehrt und eher, also in früheren Jahren heiraten, dann vermehrt Kinder zeugen und wieder in den Kindern einen Segen des Erwachsenenlebens sehen.</p>
<p class="MsoNormal">Nicht zuletzt im eigenen, übrigens auch im  materiellen, auch im finanziellen Interesse sollten wir das tun.</p>
<p>Denn wie sagt Goethe:</p>
<p class="MsoNormal">Am Ende hängen wir doch ab<br />
Von denen, die wir machten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.sat1.de/film/der-sat-1-filmfilm/almanya-willkommen-in-deutschland">Almanya &#8211; Willkommen in Deutschland &#8211; Film</a>.</p>
<p>http://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Abteilung2/Pdf-Anlagen/Achter-familienbericht,property=pdf,bereich=bmfsfj,sprache=de,rwb=true.pdf</p>
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		<title>Sollen europäische Politiker immer nur zum Geldbeutel oder auch mal zum Herzen sprechen?</title>
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		<pubDate>Mon, 20 May 2013 07:48:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bundestag]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Bundesprogramm der Alternative für Deutschland kann mit seiner gesamten Themenpalette ein riesiges Wählerpotenzial ansprechen. Aber nur unter einer Bedingung: Die Partei darf sich nicht von der Springer-Presse und Konsorten  als Ein-Themen-Partei (&#8220;Umfrage-Klatsche für die Euro-Hasser!&#8221;, so die unübertreffliche BILD) verengt vorführen lassen. Wer würde denn schon einen &#8220;Hasser&#8221;, einen Hundehasser, einen Autohasser, einen Umwelthasser, [...]]]></description>
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<p class="MsoNormal"><a href="http://johanneshampel.online.de/wp-content/uploads/2013/05/2013-05-10-11.53.13.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-4213" alt="2013-05-10 11.53.13" src="http://johanneshampel.online.de/wp-content/uploads/2013/05/2013-05-10-11.53.13-300x225.jpg" width="300" height="225" /></a></p>
<p class="MsoNormal">Das Bundesprogramm der Alternative für Deutschland kann mit seiner gesamten Themenpalette ein riesiges Wählerpotenzial ansprechen. Aber nur unter einer Bedingung: Die Partei darf sich nicht von der Springer-Presse und Konsorten  als Ein-Themen-Partei (&#8220;Umfrage-Klatsche für die Euro-Hasser!&#8221;, so die unübertreffliche BILD) verengt vorführen lassen. Wer würde denn schon einen &#8220;Hasser&#8221;, einen Hundehasser, einen Autohasser, einen Umwelthasser, einen Autobahn-Hasser wählen? Niemand! Große Klasse, liebe BILD, das KANNST du!</p>
<p class="MsoNormal">Die Auftritte Bernd Luckes in den Medien schätze ich eindeutig als überragend gut ein. Er ist der große Sympathieträger, der bisher alle Talkrunden als klarer Gewinner für sich entschieden hat und Hunderttausende von Sympathisanten<span style="mso-spacerun: yes;">  </span>gewinnen konnte, was sich etwa in den nachfolgenden Candystorms im Internet und den Foren widerspiegelt.<span style="mso-spacerun: yes;">   </span></p>
<p class="MsoNormal">Die Alternative für Deutschland<span style="mso-spacerun: yes;">  könnt</span>e sich in folgender Weise in der ganzen Breite ihres Wahlprogramms auf die Bundestagswahl einstellen:</p>
<p class="MsoListParagraph" style="text-indent: -18.0pt; mso-list: l1 level1 lfo1;"><span style="mso-bidi-font-family: Calibri; mso-bidi-theme-font: minor-latin;"><span style="mso-list: Ignore;">1)<span style="font: 7.0pt 'Times New Roman';">      </span></span></span>Der jetzige kämpferische, zu sehr aufs Geld starrende Auftritt der AfD spricht Männer deutlich mehr als Frauen an. Die derzeit übermäßig starke Betonung des Wirtschaftlichen und des Finanztechnischen („Schluss mit diesem Euro!“) sollte deshalb durch eine stärkere Hervorhebung  „weicher“, „weiblicher“ Themen ins Gleichgewicht gebracht werden.</p>
<p class="MsoListParagraph"> Wie sagen es doch die Frauen?</p>
<p class="MsoListParagraph" style="text-indent: -18.0pt; mso-list: l1 level1 lfo1;"><span style="mso-bidi-font-family: Calibri; mso-bidi-theme-font: minor-latin;"><span style="mso-list: Ignore;">2)<span style="font: 7.0pt 'Times New Roman';">      </span></span></span>„Der Euro interessiert mich als Frau und Mutter nicht. Wie heißt es doch so schön in einem europäischen Grundbuch zur hitzigen Steuer- und Währungsdebatte: &#8220;<strong>Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist</strong>.&#8221;  Euro oder nicht Euro ist mir egal. Das sollen die Finanzpolitiker ausklabüsern! Die Männer! Mit der Rettung oder der Auflösung des Euros ist keines der wirklich drängenden Probleme meiner Kinder gelöst.“ (So spricht &#8220;Marya&#8221;, ca. 36 J. , ca. 4-5 Kinder).</p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 18.0pt;">Egal wie und ob es mit dem Euro weitergeht, ist zu fragen:</p>
<p class="MsoListParagraph" style="text-indent: -18.0pt; mso-list: l0 level1 lfo2;"><span style="mso-ascii-font-family: Calibri; mso-fareast-font-family: Calibri; mso-hansi-font-family: Calibri; mso-bidi-font-family: Calibri;"><span style="mso-list: Ignore;">-<span style="font: 7.0pt 'Times New Roman';">          </span></span></span>Wie wollen und sollen die Familien Kinder erziehen?</p>
<p class="MsoListParagraph" style="text-indent: -18.0pt; mso-list: l0 level1 lfo2;"><span style="mso-ascii-font-family: Calibri; mso-fareast-font-family: Calibri; mso-hansi-font-family: Calibri; mso-bidi-font-family: Calibri;"><span style="mso-list: Ignore;">-<span style="font: 7.0pt 'Times New Roman';">         </span></span></span>Wie pflegen und hegen wir die für alle verbindliche deutsche Landessprache und daneben auch die Muttersprachen unserer Zuwanderer (Polnisch, Russisch, Türkisch, Tschechisch, Litauisch, Englisch, Ungarisch, Arabisch, Französisch, Dänisch, Spanisch usw.)? Durch Lieder, Märchen, Erzählungen – oder wie bisher durch Geld, Geld, Geld, durch Tests, Messungen und Statistiken und nochmal Geld? Auch hier traf Angela Merkel &#8211; wie so oft sonst &#8211; direkt ins Schwarze, als sie vorschlug, alle Europäer sollten eine Zweitsprache erlernen! Damit punktet frau bei Frauen!</p>
<p class="MsoListParagraph" style="text-indent: -18.0pt; mso-list: l0 level1 lfo2;"><span style="mso-ascii-font-family: Calibri; mso-fareast-font-family: Calibri; mso-hansi-font-family: Calibri; mso-bidi-font-family: Calibri;"><span style="mso-list: Ignore;">-<span style="font: 7.0pt 'Times New Roman';">         </span></span></span>Ein paar kleine und feine Reizthemen oder besser Anreizthemen, die nicht zum Geldbeutel oder zum Bankkonto, sondern zum Herzen sprechen,  können das Wohlwollen der politikfernen Wählerinnnen und Wähler gewinnen: Besser Kochen, besser Zuhören, besser Radfahren, besser zur Schule gehen, „sei besser zu Oma und Opa“, „sei besser zum Nachbarn“ usw.</p>
<p class="MsoListParagraph" style="text-indent: -18.0pt; mso-list: l0 level1 lfo2;"><span style="mso-ascii-font-family: Calibri; mso-fareast-font-family: Calibri; mso-hansi-font-family: Calibri; mso-bidi-font-family: Calibri;"><span style="mso-list: Ignore;">-<span style="font: 7.0pt 'Times New Roman';">        </span></span></span>&#8220;Redet Gutes über die, die euch verleumden!&#8221; Eine bessere Diskussionskultur, wie sie etwa der bei aller sachlichen Entschiedenheit stets höfliche und freundliche Bernd Lucke gegenüber den oftmals wütenden, oftmals verbissenen und oftmals unredlichen Angriffen seiner Talk-Show-Kombattantinnen und -Kombattanten zeigt, bringt Wähler und Prozente in hellen Scharen. Unvergesslich, wie er etwa beim Frank Plassberg der grünen Spitzenkandidatin, die ihm vorher hart und unfair mit einer platten Falschbehauptung an den Karren zu fahren versuchte, dann einen Ehrenplatz auf seinem neuen 5-Euro-Schein anbot! So macht man das. Große Klasse.</p>
<p class="MsoListParagraph">Ein zentraler Anspruch der Alternative für Deutschland könnte auch sein: „Egal ob und wie es mit dem Euro weitergeht: Wir sind die eigentliche Pro-Europa-Partei. Die anderen deutschen Parteien drohen die Europäische Union finanztechnisch an die Wand zu fahren. Die Alternative für Deutschland ist die Alternative für die Europäische Union.&#8221;</p>
<p> http://www.bild.de/politik/inland/alternative-fuer-deutschland/umfrage-klatsche-fuer-die-euro-hasser-partei-afd-30199496.bild.html</p>
<p><a href="https://www.alternativefuer.de/partei/programm/">Alternative für Deutschland: Parteiprogramm</a>.</p>
<p>http://www.wdr.de/tv/hartaberfair/sendungen/2013/0506/index.php5</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Obraz/Bild: Terytorium Nowej Marchii/das Gebiet der Neumark<strong></strong></p>
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		<title>Teren dawnego cmentarza niemieckiego, oder: &#8220;Du lebst auf Zukunft hin&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 18 May 2013 16:02:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neumark]]></category>

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		<description><![CDATA[Holpriges Rattern auf Blocksteinen, Achten auf Straßenbahnschienen: die Straße legt spürbar für jedes Rad bei der Einfahrt nach Gorzów Wielkopolski/Landsberg an der Warthe Schichten frei. Dieser Asphalt mag wohl 12 Jahre alt sein. Diese Straßenbahnschiene mag wohl, sagen wir, 20 Jahre alt sein. Darunter kommt eine Bitumenschicht, wie du sie in den 90er Jahren auch [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://johanneshampel.online.de/wp-content/uploads/2013/05/2013-05-11-09.48.54.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-4197" alt="2013-05-11 09.48.54" src="http://johanneshampel.online.de/wp-content/uploads/2013/05/2013-05-11-09.48.54-300x225.jpg" width="300" height="225" /></a>Holpriges Rattern auf Blocksteinen, Achten auf Straßenbahnschienen: die Straße legt spürbar für jedes Rad bei der Einfahrt nach Gorzów Wielkopolski/Landsberg an der Warthe Schichten frei. Dieser Asphalt mag wohl 12 Jahre alt sein. Diese Straßenbahnschiene mag wohl, sagen wir, 20 Jahre alt sein. Darunter kommt eine Bitumenschicht, wie du sie in den 90er Jahren auch bereits in Schwedt an der Oder sahst: hart, schrundig, aufgeplatzt, zerfurcht, verwittert, rissig. Ein Felgenkiller.  Und darunter &#8230; darunter? Kommt wieder eine Schicht. Manche Schichten wird der Reifen deines Fahrrades nicht spüren. Ab einem Schichtalter von 60 Jahren ist alles glatt und ruhig. Was vorher war und lebte, ist endgültig vergangen.</p>
<p>Erster Beweis dessen, dass dies so ist: ein Beweis aus dem Augenschein.</p>
<p>Am <em>Teren dawnego cmentarza niemieckiego/Ort des früheren deutschen Friedhofes</em> halten wir an.</p>
<p>Staunen. Beraten: Wurden in dieser Stadt früher die Menschen getrennt nach Nationen beerdigt: Hier die Deutschen, da die Polen, da die Tschechen, dort die Russen? Die Ruthenen, wo? Die Slowaken, wo?</p>
<p>Eine Nachfrage bei Ortskundigen ergibt später: Dies war der evangelische, heute aufgelöste Friedhof. Da die übergroße Mehrheit der Landsberger vor den Vertreibungen der Jahre 1945-1949 evangelischer Konfesssion war, blieb der Friedhof als Friedhof der früheren Bewohner, also der evangelischen Christen, also der Deutschen in Erinnerung.</p>
<p>Die Legende des Ortes will es bis zum heutigen Tage, dass alle Landsberger Deutschen damals evangelisch waren und dass alle Gorzówer Polen Katholiken sind.</p>
<p>Und wir? Wir leben heute, jetzt. Jeden Augenblick. Wir sind eigentlich die des ewigen Weder-Noch. Wir dürfen uns nicht unterkriegen lassen. Denn wir sind stärker, wir haben recht, denn wir leben.</p>
<p>Zweiter Beweis dessen, dass dies so ist: Ein Beweis aus der Schrift. Ein Stück aus einem Buch:</p>
<blockquote><p>   H. glaubt, daß ihr leben müßt mit euren Traumschichten aus den verschiedenen Zeiten. Daß ihr euch hüten müßt, in Träumen zu leben: Dann hätten diese Zeiten euch untergekriegt. Er, der für alles ein Zitat hat, zitiert den Meister Eckhart: Die entscheidende Stunde ist immer die gegenwärtige. Du, sagt er, lebst auf Zukunft hin. Ich nicht. Ich lebe heute, jetzt. Jeden Augenblick.<br />
Die schwersten Schäden, die man euch zugefügt hat, werden nicht zur Sprache kommen. Die lebenslangen Folgen des Kindheitsglaubens, einmal werde die Welt vollkommen sein.</p></blockquote>
<p>Quelle des Schriftbeweises:<br />
Christa Wolf: <em>Betroffene und Nichtbetroffene</em>. <em>Endlösung</em>. In: Christa Wolf: Kindheitsmuster.  Aufbau Verlag, Berlin und Weimar, 3. Auflage 1978, S. 306-329, hier: S. 322</p>
<p>Foto: Der Ort des ehemaligen evangelischen Friedhofs in Landsberg an der Warthe/Gorzów Wielkopolski, Aufnahme vom 11.05.2013</p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
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		<title>Braucht die EU &#8220;le gouvernement économique&#8221; = &#8220;die zentrale Steuerung der Wirtschaft&#8221;?</title>
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		<pubDate>Fri, 17 May 2013 10:38:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>

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		<description><![CDATA[Le &#8220;gouvernement économique&#8221; de la zone euro, &#8220;autour d&#8217;un véritable président nommé pour une durée longue&#8221; &#8211; &#8220;eine zentral gelenkte Steuerung der Wirtschaft der Euro-Zone rings um einen langfristig ernannten Präsidenten&#8221; forderte der französische Präsident gestern. &#160; Und weiter geht&#8217;s in die nächste Runde &#8211; der alte Gegensatz von eher zentralstaatlicher Steuerung der Wirtschaft, wie [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://johanneshampel.online.de/wp-content/uploads/2013/05/2013-05-04-11.55.24.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-4190" alt="2013-05-04 11.55.24" src="http://johanneshampel.online.de/wp-content/uploads/2013/05/2013-05-04-11.55.24-300x225.jpg" width="300" height="225" /></a></p>
<blockquote><p><strong> Le &#8220;gouvernement économique&#8221; de la zone euro, &#8220;autour d&#8217;un véritable président nommé pour une durée longue&#8221; &#8211; &#8220;</strong>eine zentral gelenkte Steuerung der Wirtschaft der Euro-Zone rings um einen langfristig ernannten Präsidenten&#8221; forderte der französische Präsident gestern.<strong><br />
</strong></p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong></strong>Und weiter geht&#8217;s in die nächste Runde &#8211; der alte Gegensatz von eher zentralstaatlicher Steuerung der Wirtschaft, wie sie seit dem Merkantilismus, seit dem 17. Jahrhundert in Frankreich gang und gäbe ist, und dem eher marktwirtschaftlichen Ansatz, wie ihn die Bundesrepublik Deutschland seit 1949 grundsätzlich gepflegt hat!</p>
<p>Selbstverständlich gibt es auch in Deutschland Elemente zentralstaatlicher Steuerung: die Förderung der Atomkraft, der Atomeinstieg also, war zentralstaatlich durch die Politik gesteuert und ebenso sind auch der Atomausstieg sowie die von der CDU/FDP-Bundesregierung geplante &#8220;Energiewende&#8221; deutlich ausgeprägte Musterfälle nationalstaalicher Steuerung und Lenkung der Volkswirtschaft von oben herab. Aber das sind Verstöße, Ausnahmen vom Grundsatz der Marktwirtschaft.</p>
<p>Somit gilt es, diesen wirklich fundamentalen Gegensatz im Grundverständnis staatlichen Handelns zu erkennen: Die Marktwirtschaft, wie sie etwa Ludwig Erhard oder Konrad Adenauer vertraten, vertraute im wesentlichen auf die Steuerung der Wirtschaft durch die Akteure selbst, also die Arbeitnehmer und Arbeitgeber, die Tarifpartner, die Verbände, die Unternehmer, die Gewerkschaften, während in Frankreich (so wie auch früher in der DDR und in der UdSSR) die letzte Verantwortung eher bei der zentralen Instanz angesiedelt wird: beim Staate.</p>
<p>Die EU ist in ihrer gesamten Verfasstheit, in ihrem funktionalen Gefüge, aber auch in ihrem gesamten Vokabular, ihrer Titulatur stärker durch die administrativen Ideen Frankreichs, weniger durch Italien, die Benelux-Länder oder Deutschland geprägt. Die Idee eines langfristig ernannten &#8220;Wirtschaftslenkungsbeauftragten&#8221;, der nicht gewählt, sondern bestellt wird, konnte aus diesem Grunde nur in Frankreich entstehen. Sie wird auch von dort immer wieder vorgetragen, wenn sie den französischen Politikern  innenpolitisch opportun erscheint.</p>
<p>Wer hat recht? Oder besser gefragt: Welche der Alternativen sollen wir wählen? Das müssen letztlich die Träger der Souveränität entscheiden, also die Völker, die sich zur EU zusammengeschlossen haben. Wenn die Deutschen und die Franzosen und alle anderen Euro-Gesellschaften mehrheitlich die Lenkung der Wirtschaft einem ernannten zentralen Euro-Wirtschaftslenkungskommissar übertragen wollen, dann sei es so. Das wäre jedoch ein umfassender Eingriff in die grundgesetzlich garantierten Hoheitsrechte, der ohne Volksabstimmung kaum zu haben ist.</p>
<p>Hier das Zitat aus der Monde:</p>
<blockquote><p>Reste que derrière les mots, ambitieux, se cachent des idées anciennes, et souvent difficiles à mettre en œuvre. Pour le chef de l&#8217;Etat, il est ainsi grand temps de muscler le &#8220;gouvernement économique&#8221; de la zone euro, &#8220;autour d&#8217;un véritable président nommé pour une durée longue&#8221;. En réalité, François Hollande ne fait que reprendre à son compte l&#8217;un des chevaux de bataille des gouvernements français depuis la création de l&#8217;union monétaire : doter l&#8217;Eurogroupe, qui réunit déjà une fois par mois les ministres des finances de la zone euro, d&#8217;une présidence permanente, et dédiée, afin de conforter cette instance</p>
<p>via <a href="http://www.lemonde.fr/politique/article/2013/05/17/l-offre-calibree-de-francois-hollande-a-angela-merkel_3289039_823448.html">L&#8217;offre calibrée de François Hollande à Angela Merkel</a>.</p></blockquote>
<p>Bild: die Karl-Marx-Straße in Berlin-Neukölln, Mai 2013</p>
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		</item>
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		<title>&#8220;MEHR STAAT!&#8221; &#8211; &#8220;HILF UNS, OH STARKER STAAT!&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 17 May 2013 07:16:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wie wir Kinder erziehen wollen]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Mit viel weniger Geld im Bildungssektor, mit schlechterer Ausstattung und in größeren Klassen haben wir in der Sowjetunion weit bessere Ergebnisse in der Grundschule erzielt! Alle Kinder lernten in der Sowjetunion  in ein bis zwei Jahren lesen und schreiben &#8211; sie konnten einfach mehr als die Grundschulkinder in Berlin.&#8221; So höre ich es sinngleich und [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://johanneshampel.online.de/wp-content/uploads/2013/05/2013-05-05-13.44.47.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-4180" alt="2013-05-05 13.44.47" src="http://johanneshampel.online.de/wp-content/uploads/2013/05/2013-05-05-13.44.47-300x225.jpg" width="300" height="225" /></a></p>
<p>&#8220;Mit viel weniger Geld im Bildungssektor, mit schlechterer Ausstattung und in größeren Klassen haben wir in der Sowjetunion weit bessere Ergebnisse in der Grundschule erzielt! Alle Kinder lernten in der Sowjetunion  in ein bis zwei Jahren lesen und schreiben &#8211; sie konnten einfach mehr als die Grundschulkinder in Berlin.&#8221; So höre ich es sinngleich und wortähnlich von vielen Miteltern, die selbst noch in der Sowjetunion eingeschult wurden.</p>
<p>&#8220;Mit viel weniger Geld und in größeren Klassen haben wir in der Türkei bessere Ergebnisse in der Grundschule! Alle Kinder lernen in der Türkei in ein bis zwei Jahren lesen und schreiben &#8211; sie können einfach mehr als die Grundschulkinder in Berlin.&#8221; So berichten es mir Berlinerinnen. Der Kreuzberger Bürger Cem Özdemir wiederum, der selbst in Baden-Württemberg beschult wurde, vergleicht türkische und deutsche Grundschulen und schreibt in seinem Türkei-Buch (S. 187) lapidar und politisch höchst inkorrekt über die türkischen Grundschulen: &#8220;Über die Unterrichtsform allgemein kann gesagt werden, dass sie größtenteils als Frontalunterricht angelegt ist. <strong>Die Schüler lernen wesentlich schneller lesen und schreiben als in Deutschland </strong>und müssen in den Folgejahren in allen Fächern viel auswendig lernen.&#8221; (Hervorhebung durch dieses arme Kreuzberger Blog).</p>
<p><strong> Das Staunen und der Ärger der Eltern mit Migrationserfahrung über die bundesdeutsche Grundschulerziehung kennt keine Grenzen</strong> &#8211; er ist kulturen- und grenzenüberschreitend, er ist ein multikulturelles Faktum, das offenbar kein bundesdeutscher Bildungsforscher zur Kenntnis nimmt. Riesige Summen werden stattdessen für die Bildungsforschung, für Bildungsreformen, für Bildungsforscher und für Bildungsforscherkongresse ausgegeben, um endlich den Stein der Weisen oder den Nürnberger Trichter zu finden, damit irgendwann auch in der Bundesrepublik Deutschland die Grundschulkinder wieder in 3 oder 4 Jahren lesen und schreiben lernen.</p>
<p>&#8220;<strong>Mit viel weniger Geld und in größeren Klassen hatten wir in der DDR bessere Ergebnisse in der Grundschule als nach der Wende!</strong> Alle Kinder lernten in der DDR in ein bis zwei Jahren lesen und schreiben &#8211; wir in der DDR  konnten und lernten  einfach mehr als die Grundschulkinder in der Nachwendezeit.&#8221; So vernehme ich es nahezu wortgleich von zahlreichen Miteltern, die in der DDR eingeschult wurden.</p>
<p>Sind das alles nur rückwärtsgewandte Nostalgiker? Hört euch um, fragt selber!</p>
<p>Und was verlangen meine lieben Mit-Deutschen angesichts der Bildungsmisere an den Grundschulen, wo sehr viele Kinder auch nach 8 Jahren nicht richtig lesen und schreiben lernen? Na klar: Noch mehr Geld, noch mehr Staat, noch mehr Betüttelung! Lest DAS hier:</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/umfrage-deutsche-wollen-hoehere-steuern-fuer-reiche-und-mehr-staat-a-900215.html#spRedirectedFrom=www&amp;referrrer=">Umfrage: Deutsche wollen höhere Steuern für Reiche und mehr Staat &#8211; SPIEGEL ONLINE</a>.</p>
<p><span id=".reactRoot[11].[1][4][1]{comment566467506717957_6213441}.0.[1].0.[1].0.[0].[0][1]"></span><span id=".reactRoot[11].[1][4][1]{comment566467506717957_6213441}.0.[1].0.[1].0.[0].[0][2]" data-ft="{&quot;tn&quot;:&quot;K&quot;}"><span id=".reactRoot[11].[1][4][1]{comment566467506717957_6213441}.0.[1].0.[1].0.[0].[0][2].0"><span id=".reactRoot[11].[1][4][1]{comment566467506717957_6213441}.0.[1].0.[1].0.[0].[0][2].0.[0]">Vielsagende Umfrage!</span></span></span></p>
<p><span id=".reactRoot[11].[1][4][1]{comment566467506717957_6213441}.0.[1].0.[1].0.[0].[0][2]" data-ft="{&quot;tn&quot;:&quot;K&quot;}"><span id=".reactRoot[11].[1][4][1]{comment566467506717957_6213441}.0.[1].0.[1].0.[0].[0][2].0"><span id=".reactRoot[11].[1][4][1]{comment566467506717957_6213441}.0.[1].0.[1].0.[0].[0][2].0.[0]"> Was meist unterschlagen wird: Der Anteil der Sozialausgaben und der Anteil der Bildungsausgaben am Gesamthaushalt und auch am BIP steigt ohnehin seit Jahren und wird auch fast automatisch in den nächsten Jahren weiter steigen. Ebenso steigt auch das kindliche Vertrauen der deutschen Bürgerinnen und Bürger in die Heilkräfte der Politik, von den deutschen und europäischen Politikern kräftig genährt, können die europäischen Politiker doch absahnen, die eigene Macht stärken und mehr vom schuldenfinanzierten Kuchen verteilen. Die Bürger flehen: HILF UNS AUS ALLER NOT, oh STARKER, LIEBER, GUTER STAAT! </span></span></span></p>
<p><span id=".reactRoot[11].[1][4][1]{comment566467506717957_6213441}.0.[1].0.[1].0.[0].[0][2]" data-ft="{&quot;tn&quot;:&quot;K&quot;}"><span id=".reactRoot[11].[1][4][1]{comment566467506717957_6213441}.0.[1].0.[1].0.[0].[0][2].0"><span id=".reactRoot[11].[1][4][1]{comment566467506717957_6213441}.0.[1].0.[1].0.[0].[0][2].0.[0]">Passt doch alles gut zusammen. Am besten bei uns im herrlichen, bis zur Halskrause verschuldeten  Bundesland Berlin.</span></span></span></p>
<p>Bild: So schön blühen jetzt gerade die Blumen im herrlichen Tiergarten-Park in Berlin!</p>
<p>Zitat: C. Özdemir, Die Türkei, Weinheim 2008, S. 187</p>
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		<title>W Rzeczpospolitej Ptasiej/In der Vogelrepublik, oder: Das Leben kommt aus dem Wasser/Życie pochodzi z wody</title>
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		<pubDate>Wed, 15 May 2013 05:58:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neumark]]></category>

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		<description><![CDATA[So schön ist es jetzt in der Neumark &#8211; das Warthetal, das wir vier Tage lang mit dem Rad erkundeten, ist ein überwältigend artenreicher Lebensraum für seltene Amphibien, für seltene Vögel, für Störche und Blindschleichen! Ein uraltes, kilometerbreit sich erstreckendes Urstromtal! Hier befahren wir gerade den Damm in der Nähe von Sonnenburg/Słońsk. Auf der linken [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://johanneshampel.online.de/wp-content/uploads/2013/05/2013-05-10-11.52.59.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-4171" alt="2013-05-10 11.52.59" src="http://johanneshampel.online.de/wp-content/uploads/2013/05/2013-05-10-11.52.59-300x225.jpg" width="300" height="225" /></a></p>
<p><span class="userContent">So schön ist es jetzt in der Neumark &#8211; das Warthetal, das wir vier Tage lang mit dem Rad erkundeten, ist ein überwältigend artenreicher Lebensraum für seltene Amphibien, für seltene Vögel, für Störche und Blindschleichen! Ein uraltes, kilometerbreit sich erstreckendes Urstromtal! Hier befahren wir gerade den Damm in der Nähe von Sonnenburg/</span><span class="userContent">Słońsk. Auf der linken Seite (siehe Foto) wird nunmehr erneut der periodischen Überschwemmung Raum gewährt, eine zeitweilig eintretende Versumpfung und Überflutung ist gewollt. </span></p>
<p><span class="userContent">Auf der rechten Seite des Dammes erkannten wir das von vielen Menschengenerationen mühselig trockengelegte Bruch. Hier, in der Nähe des ab dem 13. Jahrhundert bezeugten alten Sonnenburg  wurde über Jahrhunderte, insbesondere unter Brandenburg-Preussens Friedrich II. systematisch Entwässerung, Landgewinnung, Urbarmachung betrieben. Der Mensch rang der Natur seinen Platz zum Arbeiten, Wohnen, Siedeln ab!<br />
</span></p>
<p><span class="userContent">Störche sind in der &#8220;Vogelrepublik Warthemündung&#8221; ein häufiger Anblick. Das Quaken der Frösche und auch der geliebte rauschende Regen  begleiteten uns kilometerlang! Überall Singen, überall Wasser, überall Schleichen, Flattern, Huschen! Überall regt sich&#8217;s und strebt empor! Der Tisch ist gedeckt. </span></p>
<p><span class="userContent">Du hörst, siehst, staunst und erkennst: Das Leben kommt aus dem Wasser. </span></p>
<p><span class="userContent">Oder wie meine schlesische Urgroßmutter gesagt hätte: Życie pochodzi z wody.</span></p>
<p><a href="http://johanneshampel.online.de/wp-content/uploads/2013/05/2013-05-10-09.54.35.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-4172" alt="2013-05-10 09.54.35" src="http://johanneshampel.online.de/wp-content/uploads/2013/05/2013-05-10-09.54.35-300x225.jpg" width="300" height="225" /></a></p>
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		<item>
		<title>Ufam tobie/ich vertraue dir: die Neumark erfahren</title>
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		<pubDate>Mon, 13 May 2013 12:30:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neumark]]></category>

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		<description><![CDATA[Ufam tobie/Ich vertraue dir &#8211; unter dieses Leitwort der in Polen sehr bekannten, 1938 in Krakau gestorbenen Helena Kowalska seien die kleinen Erzählungen über die viertägige Radtour gestellt, die ich mit dem &#8220;Deutschen Kulturforum östliches Europa&#8221; vom vergangenen Donnerstag bis Sonntag unternahm.  Unser Startpunkt war die Station Küstrin-Kietz auf der heutigen deutschen, dem linken Oder-Ufer [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://johanneshampel.online.de/wp-content/uploads/2013/05/2013-05-09-15.51.38.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-4153" alt="2013-05-09 15.51.38" src="http://johanneshampel.online.de/wp-content/uploads/2013/05/2013-05-09-15.51.38-300x225.jpg" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Ufam tobie/Ich vertraue dir &#8211; unter dieses Leitwort der in Polen sehr bekannten, 1938 in Krakau gestorbenen Helena Kowalska seien die kleinen Erzählungen über die viertägige Radtour gestellt, die ich mit dem &#8220;Deutschen Kulturforum östliches Europa&#8221; vom vergangenen Donnerstag bis Sonntag unternahm.  Unser Startpunkt war die Station Küstrin-Kietz auf der heutigen deutschen, dem linken Oder-Ufer gelegenen Seite, das wir bequem mit der Heidekrautbahn erreichten. Den Fluss Oder überquerten wir bereits klimaschonend aus eigener Kraft auf dem Rad (siehe Bild oben). Dank des am 01.05.2004 erfolgten Beitritts der Polen zur EU und dank des Schengen-Abkommens sind seit 21.12.2007 die Grenzkontrollen zwischen Deutschland und Polen entfallen.</p>
<p>Eine kurze Beschreibung der Radtour-Etappen findet sich hier:</p>
<p><a href="http://www.kulturforum.info/de/topic/1000014.veranstaltungen.html?id=1020079">Deutsches Kulturforum östliches Europa: die Neumark erfahren</a></p>
<p><strong>Ufam tobie/ich vertraue dir</strong>! Ich, ein Mensch wie du, vertraue dir, einem Menschen wie ich.  Dies war das Grundgefühl, das in Dutzenden von Begegnungen mit den wunderbaren, aufgeschlossenen Menschen der heute polnischen Neumark (so der Name der historischen Landschaft) seinen Niederschlag fand. So meine ich, durch diese Reise selbst für die kommenden etwa 1-2 Wochen ein etwas besserer Mensch geworden zu sein &#8211; etwas offener als vorher, etwas bescheidener als vorher, etwas einsichtsvoller, etwas vertrauensvoller als vorher.</p>
<p>Vor diese prägende Einsicht in die Vertrauenswürdigkeit des Menschen hatten die Organisatoren vom deutschen Kulturforum östliches Europa allerdings mit großem Bedacht  den dornenreichen Pfad der Erinnerungs- und Gedächtnisarbeit gestellt.</p>
<p>Wer könnte sich vorstellen, dass an dieser Stelle in der Küstriner Neustadt bis ca. 1948 die Friedenskirche stand, die 1890/1891 nach Plänen des Berliner Architekten Fritz Gottlob errichtet wurde?</p>
<p><a href="http://johanneshampel.online.de/wp-content/uploads/2013/05/2013-05-09-16.57.37.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-4150" alt="2013-05-09 16.57.37" src="http://johanneshampel.online.de/wp-content/uploads/2013/05/2013-05-09-16.57.37-300x225.jpg" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Nicht wahr, dies sich vorzustellen, fällt in der Tat schwer, mehr noch:  Es ist nahezu unmöglich. Die Führung durch das alte deutsche Küstrin gerät hier wie an vielen anderen Stellen zu einem virtuellen Rundgang, zu einer raunenden Beschwörung des Imperfekts, des Unvollkommenen, die nur auf die Kraft des erzählenden Wortes setzt. Nur wer der Kraft des erzählenden Wortes vertraut, wird sich vorstellen können, dass an dieser Stelle, wo wir Wohnblöcke und parkende Autos erblickten,  von  1891 bis etwa 1948 die evangelische Friedenskirche stand.</p>
<p>Die erste Station der Radreise war somit gewissermaßen die schwerste, was kein Zufall ist, sondern so sein muss. Denn, wie meine polnisch-schlesische Urgroßmutter gesagt hätte:</p>
<p>Każdy początek jest trudny<i>/</i>Aller Anfang ist schwer.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Ja, willst du denn den Euro nicht als das großartigste Symbol der europäischen Einigung anerkennen &#8230;?&#8221;</title>
		<link>http://johanneshampel.online.de/2013/05/08/ja-willst-du-denn-den-euro-nicht-als-das-grosartigste-symbol-der-europaischen-einigung-anerkennen/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 May 2013 15:41:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Europäische Union]]></category>

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		<description><![CDATA[So fragen mich immer wieder politische Wandergefährten. Darauf sage ich: &#8220;In der Tat, nein, der Euro ist nicht das großartigste Symbol der europäischen Einigung und noch weniger das Symbol der Europäischen Union. Das große, das eigentliche Symbol der Europäischen Union wie überhaupt jedes Staates ist &#8211; wie es G.W.F. Hegel dargelegt hat -  das leerste, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://johanneshampel.online.de/wp-content/uploads/2013/05/2013-04-25-07.35.07.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-4140" alt="2013-04-25 07.35.07" src="http://johanneshampel.online.de/wp-content/uploads/2013/05/2013-04-25-07.35.07-300x225.jpg" width="300" height="225" /></a></p>
<p>So fragen mich immer wieder politische Wandergefährten. Darauf sage ich: &#8220;In der Tat, nein, der Euro ist nicht das großartigste Symbol der europäischen Einigung und noch weniger das Symbol der Europäischen Union. Das große, das eigentliche Symbol der Europäischen Union wie überhaupt jedes Staates ist &#8211; wie es G.W.F. Hegel dargelegt hat -  <em>das leerste, abstrakteste Symbol</em> überhaupt, nämlich die Flagge, <em>näherhin bestimmt</em> (wie es Hegel so gern in seinen Grundlinien der Philosophie des Rechts sagt) &#8211; also die Europa-Flagge mit den 12 gelben Sternen auf blauem Grund.&#8221; Das oben zu sehende Bauschild aus dem ehemaligen Zisterzienserkloster Haydau zeigt dieses Sinnbild der Europäischen Union sehr sinnfällig und sehr wohltätig!</p>
<p>Die EWG, die EU, der Schengenraum, der Binnenmarkt, die EFRE-Hilfen für strukturschwache Gebiete und vieles mehr waren vor der Einführung des Euro unbestreitbar eine Erfolgsgeschichte, die es fortzuschreiben gilt! Es ist schon fast tragisch zu nennen, dass der Euro so Goldenes-Kalb-artig überfrachtet wird. Man möchte mit Beethovens 9. Symphonie ausrufen: <em>Freunde, nicht diese Töne,</em> nicht dieses Gezänke! Seht es doch mal lockerer! Über die Jahrtausende hin haben Staaten Währungen sehr oft eingeführt und sehr oft abgeschafft.  In manchen Staaten waren mehrere Währungen gleichzeitig im Umlauf (so etwa jahrzehntelang in den USA nach ihrer Gründung), andere Staaten schlossen sich zu losen Währungsverbünden zusammen, ohne dass eine politische Union auch nur ansatzweise beabsichtigt gewesen wäre &#8211; etwa in der &#8220;Lateinischen Münzunion&#8221; -, kurz, man muss ausnahmsweise gegen Goethe, gegen Goethes Gretchen ausrufen:</p>
<p>Am Euro hängt,<br />
Zum Euro drängt<br />
<strong>Nicht</strong> alles!<br />
Ach wir Armen!</p>
<p>Das große entscheidende Symbol aller staatlichen und staatsähnlichen Gebilde ist seit Jahrhunderten, seit Jahrtausenden stets ein abstraktes Symbol: das Bild des Kaisers, das Wappen des Herrschers, die Fahne des Staates, die Hymne der Nation usw.</p>
<p>Der Eid der deutschen Soldaten, den ich übrigens selbst damals als 19-jähriger Wehrpflichtiger ebenfalls in voller Überzeugung abgelegt habe, gilt nicht dem Wohlstand, den Konvergenzkriterien von Maastricht und der politischen Zentralgewalt, nicht dem Geld und nicht der Währung der Bundesregierung, sondern &#8220;dem Recht und der Freiheit&#8221; des Volkes. Das Recht und die Freiheit jedes einzelnen Menschen, jeder staatlich verfassten Gesellschaft sind für mich die entscheidenden Werte politischen Handelns, während die &#8220;Währung&#8221; in der Tat &#8211; wie der Name verkündet -  nur &#8220;während&#8221; ihres Geltungszeitraumes gilt. Währungen sind &#8211; im Gegensatz zur Idee des Rechts und der Freiheit -  nichts Ewiges. Währungen kommen und gehen nach dem Willen des Souveräns. Viele römische Kaiser, die Souveräne der Antike, prägten ihre eigenen Währungen, die &#8220;Asse&#8221;, &#8220;Sesterzen&#8221; und &#8220;Dinare&#8221;, teils ließen sie die Vorgängerwährungen gelten, teils schafften sie sie ab.</p>
<p>Die Währung ist nicht das entscheidende Band der Europäischen Union. Das entscheidende Band der Europäischen Union sind Freiheit und Recht der europäischen Völker. Einige der wenigen, die bereits jetzt so denken (während viele andere in den nächsten Monaten und Jahren folgen werden), scheinen Sahra Wagenknecht, Nigel Lawson (der Finanzminister Margret Thatchers), Bernd Lucke, Oskar Lafontaine, Hans-Werner Sinn, Wolfgang Bosbach und vermutlich auch bereits Bundesbankpräsident Jens Weidmann zu sein. Die genannten europäischen Persönlichkeiten verankern ihr Sinnen und Trachten nicht im Zahlungsmittel als dem Grund allen wirtschaftlichen Handelns, sondern im Bewusstsein dessen, dass die Freiheit, also die Handlungsfähigkeit und Wahlmöglichkeit der Völker und Regierungen wichtiger sind als die Einhaltung eines Währungs-Zwangsverbandes.</p>
<p>Der Souverän der heutigen, demokratischen Zeiten ist in Europa &#8211; das Volk. Den europäischen Völkern steht es frei, Währungen einzuführen und Währungen abzuschaffen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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