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Trittin: „Die wahre Autopartei sind die Grünen“
Sensationelle Anfälle von Ehrlichkeit im Vorfeld der Landtagswahlen! Die Grünen setzen, nachdem Joschka Fischer bei BMW angeheuert hat, ganz auf die teuren, feinen Elektro-Autos. Stückpreis beim ersten - japanischen - Serienmobil laut Ankündigung: 30.000 Euro. Mit der Reichweite hapert es noch. Also das richtige Zweitauto für die Wähler der Grünen!
Der von den Grünen geforderte massive Ausbau von Auto-Mobilität wird zur besseren Auslastung unserer Atomkraftwerke beitragen. Denn irgendwoher müssen die Elektro-Autos ihren Strom beziehen. Klimaneutral wird das nicht zu schaffen sein.
Trittin: “Die wahre Autopartei sind die Grünen.”
Im heutigen Interview verlangt Jürgen Trittin ebenfalls noch 5.000 Euro Subvention für jeden Käufer eines Elektro-Autos. Hört, staunt, lacht:
“Ich bin dafür, jedem Bürger, der solch ein Auto erwirbt, 5.000 bis 6.000 Euro zu geben.”
Ach, dass ich das noch erleben durfte! Die Grünen, vor vielen Jahren eine bekannte Umweltpartei, verlangen, dass neue Autos mit dem Gegenwert 5 neuer Fahrräder bezuschusst werden! Damit nicht nur Studiendirektoren, sondern auch grün wählende Studienräte sich ein staatlich bezuschusstes Auto leisten können und mit gutem Gewissen ihre Nachkommenschaft in die Privatgrundschule bringen können.Von den 5000 Euro kann man dann für 1 Jahr das Schulgeld und die zusätzlichen Stromkosten bezahlen.
Es gibt 35 Millionen Autofahrer in Deutschland. Das sind alles Wähler. Das wissen auch die Grünen.
Herrlich, diese Grünen! Die Abwrackprämie wird alt aussehen, wenn die Autoförderpläne der Grünen umgesetzt werden.
19.4.2010 bei 15:30
Also wenn das von einem Herrn Özdemir kommt, okay. Aber von Herrn Trittin bin ich sehr enttäuscht. Weiterhin quälend langsames Vorankommen in der Stadt, keine hohe Lebensqualität und erhöhtes Unfallrisiko. Dieses Feld kann er doch technisch ultrakonservativen Parteien überlassen und lieber für einen lebensfreundlichen Wandel eintreten.
Da kann man ja nur hoffen, dass die Schuldenbremse wirklich wirkt, damit dermaßen schwachsinnige Steuergeschenke ausbleiben. Wer Geld mit Umweltwirkung verteilen will, soll den Schienenverkehr weniger besteuern und die Infrastruktur auch für diejenigen attraktiv machen, die sich nicht nur mit dem Auto fortbewegen wollen.
21.4.2010 bei 07:04
Zustimung. Aber bitte nicht die ganze Schuld dem gewieften Taktiker Trittin geben! Auch Renate Künast profiliert sich seit über einem Jahr konsequent als Befürworterin des Automobilverkehrs. Die Menschen wollen ihr eigenes Auto haben, ihr eigenes Auto fahren und sich ruhigen Gewissens schlafen legen. Sie wollen sich nicht anstrengen müssen. Das wissen die Grünen. Natürlich.