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Archiv der Kategorie Fahrrad
Der sanfte Auffahrunfall, oder: “Hallo Partner, danke schön!”
11.4.2012 by admin.
Gutes Gespräch, wa? Gelassen läuft’s!
Keine Empörung, keine Vorwürfe!
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Darf man Amtsgeschäfte mit dem Fahrrad statt mit Dienst-BMW erledigen?
18.2.2012 by admin.
“Im Sommer sah man Woelki Amtsgeschäfte mit dem Fahrrad erledigen, er fährt gerne mit U- und S-Bahn …” - so berichtet es heute der Tagesspiegel auf Seite 19 über den Berliner Erzbischof Rainer Maria Woelki. Diese Haltung gefällt mir. Von Jesus selbst wird ja auch immer wieder berichtet, dass er hinauf “ging” oder “wanderte” nach Jerusalem. Die Evangelien sind geradezu geprägt vom Wandern, vom Zu-Fuß-Gehen zwischen der ländlichen Heimat im Norden und der fernen, schwierigen, bis heute so geschichtsgeplagten Großstadt Jerusalem. Hätte Jesus einen PS-starken Dienstwagen benutzt, so hätten sich die Dutzenden von Reisebegegnungen und Pilgergesprächen, aus denen die Evangelien bestehen, nie und nimmer ergeben. Von Sänften und Tragen, von stolzen PS-starken Mobilen wird nichts berichtet, die waren der reichen Oberschicht vorbehalten. Nur einmal nutzte Jesus in symbolischer Absicht den reisewegerleichternden jungen Esel, der allerdings auch nur - mit zweifelhaftem Rechtsanspruch - entliehen, kein Privatbesitz war.
Und kaum eine Lehre des Jesus ist so eindeutig bezeugt wie die Warnung vor dem Reichtum: “Eher geht ein Reicher durch ein Nadelöhr …!”
Dass eine Frau oder ein Mann heute alle ihre Amtsgeschäfte zu Fuß erledigt, ist kaum denkbar, selbst heute, wo die braven BVG-MitarbeiterInnen für bessere Bezahlung streiken und uns sanft zum Wandern und Radfahren, auf den rechten Pfad der Demut also zwingen. Aber das Fahrrad, die Busse und die Bahnen, die Eisenbahn und die Economy-Klasse des Flugzeugs reichen doch während der streikfreien Zeiten in den allermeisten Fällen für einen povero cristiano vollkommen aus.
Ich sehe im Verzicht auf den Privat-PKW, in der Bevorzugung von Fahrrad, Bussen und Bahnen ein kleines, wenn auch untrügliches Zeichen der Öffnung des Menschen zu den Menschen hin. Ich selbst bin dankbar, dass wir - meine Familie und ich - kein Auto mehr haben. Das Fahrrad, Busse und Bahnen ermöglichten mir schon tausende von kleinen und kleinsten Gesprächen, aus denen sich in meinem Geist nach und nach ein lebendiges Bild der Stadt ergibt.
Ein lebendiges Bild der Menschen in unserer Stadt! Genau das wünsche ich von Herzen auch dem Berliner Erzbischof, der heute in einer Messe in der fernen, schwierigen, geschichtsbeladenen Großstadt Rom zum Kardinal erhoben wird. Er sei immer auf gutem Wege!
Berliner Erzbischof : Woelki wird von Papst Benedikt zum Kardinal ernannt - Berlin - Tagesspiegel
Er wohnt mittendrin im Kiez, in einer Dachgeschosswohnung in der Osloer Straße in Wedding. Im Sommer sah man Woelki Amtsgeschäfte mit dem Fahrrad erledigen, er fährt gerne mit U- und S-Bahn und für Fernreisen lieber mit dem Zug als mit Chauffeur und Dienstwagen. Seine Bescheidenheit und Offenheit hat sich bis nach Polen herumgesprochen, wo ihn Zeitungen dafür loben, dass er die Brötchen beim türkischen Bäcker kauft.
Quellenverzeichnis:
Claudia Keller: Der Kardinal aus der Osloer Straße, in: Der Tagesspiegel, 18.02.2012, S. 19
Hier geht’s zum Live-Ticker zum BVG-Streik!
Hier geht’s zur Geschichte mit dem entliehenen Esel!
Neue Jerusalemer Bibel. Einheitsübersetzung mit dem Kommentar der Jersualemer Bibel. Neu bearbeitete und erweiterte Ausgabe. Deutsch herausgegeben von Alfons Deissler und Anton Vögtle. In Verbindung mit Johannes M. Nützel. Herder Verlag, Freiburg, Basel, Wien 2007, S. 1447 (=Markus 11, 1-11)
Warnung vor dem Reichtum:
Neue Jersualemer Bibel, ebenda, S. 1412 (=Matthäus 19, 21-26)
Bild:
Das Fahrradparkhaus am Bahnhof Brandenburg/Havel, gesehen am 15.02.2012 (so etwas bräuchten wir in Friedrichshain-Kreuzberg aber auch … !)
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Nach Leipzig! Wir fahren mit dem Rad nach Leipzig!
9.2.2012 by admin.
Interessante Sache das, heute abend, weiß nicht, ob ich es noch dorthin schaffe! Hier die Einladung des Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg:
Pressemitteilung Nr. 061 vom 01.02.2012
Der so genannte „Flaschenhals“ ist ein Teilstück des Gleisdreiecks. Er befindet sich südlich der Yorckbrücken zwischen Yorckstraße und Monumentenstraße im Bezirk Tempelhof-Schöneberg.
Mit dem 2. Bauabschnitt des Bauvorhabens „Fernradweg Berlin-Leipzig“ wird die aus dem Gleisdreieck kommende überregionale Radwegeverbindung über den Flaschenhals fortgesetzt und ein weiterer wichtiger Schritt zum Lückenschluss für den Nord-Süd-Grünzug unternommen.Informationsveranstaltung zum Baubeginn
am 09.02.2012 um 18.30 Uhr
im Rathaus Schöneberg, Louise-Schroeder-Saal (Raum 195)
John-F.-Kennedy-Platz, 10825 Berlin
http://www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/presse/archiv/20120201.1215.365686.html
Hier ein paar Gedanken:
Monumentenbrücke:
Das Verkehrsaufkommen scheint mir nicht so hoch, dass eine aufwendige, teure gesonderte Ampelschaltung für den Linksverkehr zu rechtfertigen wäre. Lieber alles etwas einfacher, übersichtlicher, als für jede Bedarfslage die richtige Sonderlösung! Ich persönlich bin deshalb nach jetzigem Diskussionsstand für einen vorgezogenen Aufstellstreifen für alle Richtungen des Radverkehrs VOR der Ampel.
Ich bin gegen eine Verschmälerung des Bürgersteiges.
Zufahrten in den Park allgemein:
In jedem Fall würde ich die - mutmaßlichen - Wünsche der Anwohner ernst nehmen. (Ich bin selbst unmittelbarer Anwohner.) Hecken und Büsche, so meine ich, müssen nicht entfernt werden, damit die Zufahrten zum Radfernweg möglichst rasch und zügig befahren werden können. Wir werden auf dem Fernweg selbst genug Platz haben, um uns zu tummeln.
Bei diesem Park am Gleisdreieck versuchen die Planer offenbar tatsächlich, Fuß- und Radverkehr durch großzügige Platzaufteilung zu einem schiedlich-friedlichen Miteinander zu ermuntern, und zwar weitgehend ohne Vorschriften. Es soll jetzt mal beobachtet werden, ob das klappt. Grundgedanke scheint zu sein, durch sinnvolle Aufteilung der Räume eine Überregulierung der Verkehrsströme überflüssig zu machen, die Radfahrer und die Fußgänger zu ständiger Vorsicht und Rücksicht zu ermuntern. “Mach’s einfach, klar, unmissverständlich!”
Nebenbei: Das Grünanlagengesetz des Landes Berlin vom 24.11.1997 verbietet in § 6, Abs. 2 Satz 1 neben anderen Tätigkeiten ausdrücklich auch das Radfahren in geschützten Grünanlagen. Nur auf gesondert ausgewiesenen Flächen ist das Radfahren zulässig. Der neue Park am Gleisdreieck ist eine solche geschützte Grünanlage. Die Wege sind allerdings breit genug, um Fußgängern, Joggern und Radfahrern ein friedliches Miteinander zu ermöglichen. Streng rechtlich gesehen ist das Radfahren im wunderschönen neuen Park derzeit nicht erlaubt.
Persönlich bin ich ein großer Anhänger dieser Konzeption, würde in jedem Fall die Grundgedanken der Parkplaner unterstützen - es sei denn, es stellte sich in einigen Monaten heraus, dass es so nicht klappen kann.
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Quel avenir pour l’Union européenne? Für welche Zukunft der Europäischen Union entscheiden WIR uns?
7.12.2011 by admin.
“L’Europe, c’est comme une bicyclette, lorsqu’elle n’avance pas, elle tombe.” Dies hat der ehemalige Kommissionspräsident Jacques Delors einmal gesagt, der türkische Regierungschef Erdogan hat ihn bei seinem jüngsten Deutschlandbesuch zustimmend zitiert. Europa ist wie ein Fahrrad, wenn es nicht voranfährt, fällt es um.
Trefflich gesagt.
Das Fahrrad verkörpert den Geist des aus sich schwingenden Rads, den Geist des Kindes, den Geist der Freiheit, den Geist der freiwillig gewählten Armut, den Geist der Subsidiarität und der Eigenverantwortung. Du schaffst es aus eigener Kraft zu fahren! Das ist die großartige, wahrhaft bewegende Botschaft des Fahrradfahrens.
Eine zweite Botschaft gehört dazu: Du musst das Fahrrad lenken. Entscheide dich. Nehmen wir etwa das obenstehende Bild, gestern aufgenommen!
Wir sehen einen europäischen, vielleicht einen deutschen türkischen Radfahrer am Scheidewege - wohin wird er fahren? Zum Finanzministerium in der Wilhelmstraße oder rechts abbiegend in die Kochstraße zum Checkpoint Charlie und in die Rudi-Dutschke-Straße? Antwort: Wir wissen es noch nicht. Der Radfahrer hat die Freiheit der Wahl. Er ist ein freier Mensch. Aber er muss sich entscheiden. Beides geht nicht. Zur Freiheit gehört der Zwang, sich entscheiden zu müssen.
Ein zweites Fahrrad tritt zu unserer Betrachtung hinzu: Am Bildrand seht ihr das Fahrrad des armen Kreuzberger Bloggers mit der fröhlich lachenden Klingel. Es fährt nicht, und dennoch fällt es nicht um! Warum? Hatte Jacques Delors unrecht? Nein! Er hat recht unter der Voraussetzung, dass ein Fahrradfahrer auf dem Fahrrad sitzt und vorankommen möchte. Man kann aber ein Fahrrad auch abstellen. Es wird dann gestützt durch eine mechanische Vorrichtung.
Wir lernen daraus: Ab und zu muss man innehalten. Man kann nicht immer nur besinnungslos auf die Eigenkräfte vertrauen. Ab und zu bedarf es der Stütze. Das ruhende Fahrrad fällt um, sofern es keine Stütze erhält. Ein lateinisches Wort für Stütze lautet subsidium. Subsidiarität bedeutet also, dass die jeweils nächsthöhere Ebene stützend und helfend eingreift, wenn und solange aus eigener Kraft keine Bewegung möglich ist.
Europa muss sich in dieser Woche entscheiden, wohin es fahren will. Möge es sich für die Freiheit entscheiden!
Quel avenir pour l’Union européenne après le référendum français du (…) - États membres
l’Europe, c’est comme une bicyclette, lorsqu’elle n’avance pas, elle tombe.
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Merzedes Benz & Friends fahren vor
28.8.2011 by admin.
Schöner Ausflug mit unseren Rennrädern heute zum Flughafen Tempelhof. Merzedes Benz zeigt, was es hat: röhrende Silberpfeile, standfeste Unimogs, die steile Rampen emporklettern ohne umzufallen!
Die Faszination des Autos wirkt weiterhin auf mich! Die 11.000 U/min eines Rennmotors sind Musik in meinen Ohren! So ein Bekenntnis muss erlaubt sein. DAS muss man doch noch sagen dürfen.
Die Faszination der Geschwindigkeit lebe ich weiterhin mit dem FELT-Rennrad aus.
Besondes gefreut hat mich, dass Daimler auf dem Flugfeld einen vorbildlichen, großen Fahrradabstellplatz hingezaubert hat. Weder der ganze Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg noch der Berliner Hauptbahnhof noch - meines Wissens - die Stadt Berlin insgesamt haben das geschafft, was ich heute gesehen habe: einen großen Fahrradabstellplatz mit den berühmten Friedrichshain-Kreuzberger Bügeln, diebstahlsicher, massenweise Fahrräder sind abstellbar, eingezäunt. So muss er sein! Warum ist dies so schwer? Ich mag mich täuschen, aber die Fahrradabstellplätze, die in den letzten Monaten in Berlin gesehen habe, konnten mich alle nicht überzeugen.
Ostkreuz und Ostbahnhof sind bisher ebenfalls ein Desaster und stehen dem Hauptbahnhof in nichts nach.
Selbst der Abstellplatz vor der Heinrich-Böll-Stiftung in der Schumannstraße, den ich immer wieder gern ansteuere, kommt nicht im entferntesten an die Ausmaße und die Qualität des heutigen Tempelhofer Abstellplatzes von Daimler-Benz heran. Das ist doch absurd!
Ein Automobilkonzern schafft etwas, was die selbsternannten Fahrradförderer und auch der “Umweltverbund” offenkundig bisher nicht geschafft haben!
http://www.youtube.com/watch?v=pC1T6BKWNg4
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Dießen fährt schon mal vor: Fahrradparkhaus!
25.8.2011 by admin.
Es ist eine merkwürdige Tatsache, dass es im verschlafenen Berlin noch kein Fahrradparkhaus gibt, wie ich es beispielsweise in Dießen/Ammersee, Wolfsburg und Hannover sah! Der Bedarf an Abstellmöglichkeiten für die treuen Rösser wächst stark an! Im übrigen steht die Großwetterlage pro Fahrrad, wie ein recht netter Artikel von Peter Neumann heute auf S. 20 in der Berliner Zeitung belegte.
Wir Fahrradfahrer sind keine kleine, verachtete Minderheit mehr. Vielmehr ruhen die Augen der Öffentlichkeit wohlwollend auf uns. Nun müssen wir aber auch recht artig Platz machen, wenn Fußgänger aus dem Bus aussteigen, müssen höflich und ordentlich fahren, brav Handzeichen geben! Sonst ist es mit der Sympathie und Schönwetterlage bald vorbei. Der klirrende Frost des Autowahns könnte wieder über uns herfallen.
Schnellwege, breitere Spuren und ein Parkhaus : Textarchiv : Berliner Zeitung Archiv
Auch die zusätzlichen Fahrradstellflächen, für die ein “Masterplan Fahrradparken” entwickelt werden soll, könnten Autos Platz wegnehmen. Von der “Umnutzung von Kfz-Stellplätzen” ist die Rede. Es sollen auch neue Lösungen erprobt werden - zum Beispiel mehrstöckige Abstellanlagen. Vorgesehen ist ein Modellprojekt für eine Fahrradstation mit Serviceangeboten und Platz für mindestens 500 Zweiräder.
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Satteltaschen werden allen Aus-, Um- und Aufsteigern empfohlen!
31.5.2011 by admin.
Wir müssen alle sparsam mit Energie umgehen - mehr auf erneuerbare Energien setzen, z.B. auf die Muskelkraft des Menschen.
Der gute Tipp zur Energiewende: Satteltaschen für das Fahrrad. Es klingt banal, ist es aber nicht! Wie oft habe ich mich schon über wackelnde Aktentaschen und Laptops auf meinem Eigenkraftfahrzeug geärgert. Das hat nun ein Ende. Vor drei Tagen kaufte ich entsprechend dem Rat eines Freundes die Satteltaschen einer bekannten, der führenden deutschen Marke, Stückpreis 55.-, Paarpreis 109.- Das muss drin sein in der Schatulle.
Bild: Die sinnreiche Einhänge-Konstruktion dieser führenden deutschen Satteltaschen-Marke. Ein Klick - einhängen, fertig. Ebenso sinnreich wie die Klick-Verschlüsse an den Rennrad-Schuhen.
“Eines der ganz wenigen Produkte, an denen es nichts zu verbessern gibt!”
Energiewende: Alle aussteigen, bitte - Politik - Tagesspiegel
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Vertrau der Eigenkraft! Du hast sie!
25.5.2011 by admin.
“Das totale Durcheinander im Nahverkehr herrschte heute wieder einmal.” So klagen viele. “Radfahrer haben es jetzt mal wieder besser …!”, seufzen viele.
Ihnen rufe ich mein mannhaftes: Vertrau der Eigenkraft!zu.
Leserin, Leser: Vertraue auch Du Deiner Eigenkraft! Du hast sie!
NB: Ich kam heute ebenso wie sonst auch in jedem Falle pünktlich mit dem Eigenkraftfahrzeug an.
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Die rollende Stadtteilgruppe
9.5.2011 by admin.
Bild: Blick auf das Märkische Meer, den Scharmützelsee in Wendisch-Rietz, aufgenommen gestern auf der Sonntags-Tour
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